Ob Leder oder Textil:
Auch Handschuhe brauchen Pflege
So ein Motorradhandschuh hat es schwer. Er muss unsere Hände vor Nässe, Kälte und (hoffentlich nicht) Verletzungen schützen. Nebenbei soll er auch noch angenehm zu tragen sein, ein gutes Griffgefühl vermitteln und selbstverständlich gut aussehen.
Am wichtigsten aber ist sicher, dass der Handschuh richtig sitzt. Der beste Handschuh nützt nix, wenn er zu groß ist, drückt oder sonst wie nicht paßt. Dann sitzen auch die Schutzzonen nicht
an den richtigen Stellen und können sich beim „Gebrauch“ verschieben.
Wenn wir den richtigen Handschuh gefunden haben soll er auch lange leben. Dazu ist auch ein gewisses Maß an Pflege nötig.
1. Schweiß ist aggressiv und kann auf Dauer Leder und Garn zerstören. Deshalb sollte man seine Handschuhe regelmäßig waschen. Am besten eignet sich lauwarmes Wasser mit etwas Feinwaschmittel.
Handschuhe anziehen und wie beim Händewaschen reinigen.
2. Unter fließendem Wasser ausspülen.
3. Handschuhe in ein trockenes Tuch einwickeln und durch drücken vortrocknen, aber weder kneten noch auswringen.
4. Die halbfeuchten Handschuhe anziehen und die Hände zu Fäusten ballen, um die Handschuhe wieder in ihre ursprüngliche Form zu bringen.
5. Handschuhe sollten an der Luft trocknen. Sie gehören weder an die pralle Sonne noch auf einen Heizkörper oder in den Trockner. Auch der Föhn ist tabu.
6. Die trockenen Handschuhe erneut anziehen und weich kneten.
7. Lederhandschuhe abschließend einfetten; Klima-Membrane nur mit einem dafür geeigneten Pflegespray einsprühen; Textilhandschuhe mit einem Imprägnierungsmittel behandeln.
Gerd Frömmel und seine Honda F6C Valkyrie GL1500





















