Gerd Frömmel und seine Honda F6C Valkyrie GL1500

Sardinien 2010 (mit Venedig, Murano, Burano, Gardasee)

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Den Reisebericht findest Du etwas weiter unten nach der Routenbeschreibung. Scroll down.

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13. bis 28. Juli 2010

Die Nummern hinter den Orten sind die Positionen auf der Landkarte.

 

Anreise (< KLICK auf die Landkarte zum Vergrößern):

1. Tag: Bad Aussee (1) - Ennstal - Obertauern (2) - Turracher Höhe - Feldkirchen in Kärnten (3) - Moosburg in Kärnten (4) - Krumpendorf am Wörthersee (5) (1 Übernachtung im Hotel Krumpendorferhof). Die Fahrtstrecke beträgt ca. 190 km, reine Fahrzeit ca. 2 ¾ Std. **

2. Tag: Krumpendorf (5) - Villach (6) - Tarvisio (7) - Udine (8) - Portugruaro (9) - Mestre (10) (2 Übernachtungen im Hotel Tritone Venezia, Viale Stazione, 16, Mestre, 30171). Die Fahrtstrecke beträgt ca. 280 km, reine Fahrzeit ca. 5 Stunden. **

3. Tag: Mestre (10) - Tagesausflug mit Bus nach Venedig (11), Insel Murano und Insel Burano - zurück nach Mestre (10). Heute ist ein motorradfreier Tag. **

4. Tag: Mestre (10) weiter nach Ravenna (12) - Forli (13) - Florenz (14) - Livorno (15). Fahrtstrecke von Mestre bis Livorno beträgt ca. 365 km, reine Fahrzeit ca. 6 Stunden.
19:30 Uhr Einchecken im Hafen Livorno, weiter um 21:30 Uhr mit der Moby Lines Nachtfähre nach Olbia, Ankunft 08:00 Uhr (16) **

5. Tag: Weiter von Olbia (16) in die Provinz Oristano nach Arborea (17) (7 Übernachtungen im Horse Country Resort Congress & Spa, Strada A Mare 24, 27, Arborea, 09092). Fahrtstrecke von Olbia nach Arborea ca. 190 km, Fahrzeit ca. 2 ½ Stunden. **

Alle Zeit- und Kilometerangaben sind ohne Autobahnen und ohne Zwischenstops berechnet.

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Horse Country Resort
Congress & Spa
Strada A Mare 24, 27
Arborea, 09092

(Herrliche Lage in einem Pinienwald direkt am Meer)

Auszug aus der Beschreibung der Homepage des Hotels:

Mitten im Herzen von Sardinien gelegen, am westlichen Ufer positioniert und vom Grün eines jahrhundertealten Pinienwaldes umgeben, finden Sie das Horse Country mit Blick auf die herben Gebirge des Arcidano und auf die an Flora und Fauna reiche Hochebene von Giara di Gesturi. An dessen Seiten finden Sie lange Strände mit feinstem goldglänzenden Sand in Verbindung mit einem faszinierenden Ökosystem seltener und vom Aussterben bedrohter Flamingos …
(Foto aus www.horsecountry.it)

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Rückreise (< KLICK auf die Landkarte zum Vergrößern):

12. Tag: Von Arborea (1) nach Olbia (2)
Einchecken um 20:00 Uhr im Hafen Olbia (2), weiter um 22:00 Uhr mit der Moby Lines Nachtfähre von Olbia nach Livorno (3) Ankunft 06:30 Uhr. **
13. Tag: Weiter nach Pisa (4) - Massa (5) - Mantua (6) - Gardasee - bis Desenzano del Garda (7) (1 Übernachtung im Admiral Hotel Villa Erne, Viale G. Motta 13, Desenzano del Garda, 25015). Fahrtstrecke von Livorno zum Gardasee nach Desenzano del Garda ca. 325 km, Fahrzeit ca. 6 Stunden. **
14. Tag: Von Desenzano del Garda (7) nach Trient (8) - Bozen (9) - Brenner (10) - Innsbruck (11) - Hall in Tirol (12) (2 Übernachtungen im GH Badl, Innbrücke 4, A-6060 Hall in Tirol). Fahrtstrecke von Desenzano del Garda nach Hall in Tirol ca. 303 km, Fahrzeit ca. 5 Stunden. **
15. Tag: Von Hall in Tirol (12) über Reutte - Fernpaß - ins Allgäu und wieder zurück (eine Fahrt ins Blaue zu Freunden, nur bei Schönwetter)
16. Tag: von Hall in Tirol (12) über Rosenheim (13) - Walserberg (14) - nach Bad Aussee (15). Fahrtstrecke ca. 260 km, Fahrzeit ca. 3 Stunden. Diese Teilstrecke ist unsere einzige auf Autobahnen. **

Alle Zeit- und Kilometerangaben sind ohne Zwischenstops und ohne Autobahnen berechnet.

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R E I S E B E R I CH T - Motorradreise mit Zwischenaufenthalten in Venedig, auf den Inseln Murano und Burano sowie am Gardasee.
Ich beschränke mich hier auf das wesentlichste, das für Autofahrer und Motorradfahrer gleichermaßen interessant sein dürfte. Gerne gebe ich auf Wunsch weitere Informationen.
Gleich mal vorweg: Sardinien ist eine Reise wert, die aber auch gut und frühzeitig geplant werden soll. Doch dazu später.

Die Weiterreise nach Mestre erfolgte über Villach, Tarvisio, das Canaltal, alles ohne Autobahnen bis nach Mestre. In Mestre hatten wir im Hotel Tritone 2 Übernachtungen gebucht. Wir besuchten die Lagunenstadt Venedig, fuhren mit Schiffen auf die Inseln Murano und Burano. Das Motorrad ließen wir beim Hotel stehen und besorgten uns zwei Tickets, die in Mestre und Venedig für alle Bus- und Schiffverbindungen Gültigkeit hat. Die Tagestemperaturen in Venedig betrugen zwischen 34 und 37°C.

Die nächste Etappe unserer Tour führte uns von Mestre nach Livorno. Wir planten auch diese Etappe ohne Autobahnen. Bald mussten wir erkennen, daß es in den kleinen Orten und den Bundesstraßen auf Grund des starken LKW-Verkehrs kein Weiterkommen gab. Eingekeilt zwischen stinkenden LKWs fuhren wir bei sengender Hitze in voller Motorradkluft ca. 50 km bis Ravenna, dann suchten wir uns den Weg zur Autobahn, auf welcher wir dann bis Livorno fuhren. Die Autobahnmaut bezahlst Du entweder in bar oder Kreditkarte bei Verlassen der Autobahn. Achtung bei Kartenzahlung: Gelegentlich kommt es vor, daß die Kartenzahlung aus unerklärlichen Gründen nicht funktioniert. Du stehst vor dem geschlossenen Schranken und wartest, was nun passiert. Nach mehrmaligen Versuchen und der sich inzwischen aus dem Lautsprecher meldenden Stimme (die ich mangels Italienischkenntnisse natürlich nicht verstehe) wird auch der nachfolgende Verkehr ungeduldig und das Hupkonzert beginnt. Da heißt es ruhig bleiben. Auf keinen Fall versuchen zurückzuschieben, das ist per Strafe verboten und wird geahndet!! Wenn die ganze Aktion auch mehrere Minuten dauern kann, der Schranken geht dann auch bei nicht bezahlter Maut hoch, vorher wird Dein Kennzeichen fotografiert und ein „unpaid ticket“ wird automatisch ausgedruckt. Für die Bezahlung dieses Tickets per Internet hast Du dann 15 Tage Zeit. Zahlst Du nicht kommt einige Tage später eine Zahlungsaufforderung, die dann ganz schön teuer werden kann.
Je weiter wir ins südliche Italien vordrangen desto heißer wurde es. Wir legten einige Zwischenstops in Raststätten ein, um den Feuchtigkeitshaushalt in unserem Körper wieder auszugleichen. Lange Warteschlangen an den Kassen, an denen Du zuerst ein Ticket besorgen musst sowie das anschließende Anstellen an der Getränkeausgabe lassen die Zeit schnell verfliegen. Alle Autogrill Raststätten heben sich durch besonders unfreundliche Mitarbeiter und extrem schmutzige Tische hervor. Speisereste und Abfälle von anderen Gästen bleiben auf den Tischen liegen, das kümmert niemand. So suchten wir immer schnell das Weite.

Nach 335 km Fahrt von Mestre sind wir in Livorno angekommen und suchten uns den Weg ins Hafengelände. Wir hatten genügend Zeit, um uns im (ebenfalls recht schmutzigen) Restaurant mit Essen und Trinken zu stärken. Die Temperatur am Hafen stieg bei unserer Ankunft um 15:45 Uhr bereits auf 37°C. Schnell füllten sich nach uns die Zubringerspuren. Wer mit dem Motorrad anreist ist klar im Vorteil, denn Motorräder werden auf die Fähre als erstes verladen und deshalb in der Warteschlange ganz vorne aufgestellt. Hast Du bereits ein Fährenticket brauchst Du nicht mehr zum Ticketschalter. Alle anderen stellen sich brav in der Warteschlange vor dem Schalter an. Tickets für kurzentschlossen reisende gibt es immer.
Beim Verladen der Motorräder darf nur der Lenker in das Parkdeck einfahren, die Sozia / der Sozius muß zu Fuß auf das Schiff. Für das Motorrad bekommst Du beim Einchecken ein Klebeetikett, welches bis zum Verlassen der Fähre auf dem Motorrad kleben muß. Wenn mit Dir ein Sozius mitreist bekommst Du ein 2. Etikett, welches Du Deinem Sozius / Deiner Sozia mitgeben musst. Diese(r) hat sonst das Problem, möglicherweise nicht auf das Schiff gelassen zu werden (wir sprechen hier aus eigener Erfahrung). Das sagt Dir aber niemand. Wir haben uns nach längerem gegenseitigen Suchen unter 4000 Reisenden trotzdem wieder gefunden.
Unsere Fähre legte pünktlich um 21:30 Uhr ab, die diversen Restaurants, Bars, Coffeeshops, Pizzeria und sonstiges an Bord haben längst geöffnet, Du kannst Dich jetzt gelassen bei einem Bierchen oder Abendessen zu überteuerten Preisen dem Genuß hingeben. Um 07:30 Uhr legten wir auf Sardinien im Hafen Olbia an. Für die Überfahrt nach Sardinien wäre es ratsam, eine Kabine zu buchen. Diese sind komfortabel, mit Duschen ausgestattet und Du kannst Dich vor dem Verlassen der Fähre frisch machen. Anders ist es, wenn Du einen Liegesessel (einfacher Polstersessel ohne Fußteil mit nach hinten zu verstellender Rückenlehne) gebucht hast oder - wie übrigens viele Reisende - einfach auf dem Boden irgendwo unter den Stiegen, auf Bänken im Restaurant oder im Schlafsack auf dem offenen Deck die Nacht verbringen. Ab 5 Uhr morgens stürmen die ersten die viel zu wenigen Toiletten, die bis zum Anlegen der Fähre hoffnungslos überfüllt sind. An Körperpflege ist hier nicht zu denken und Du steckst noch in Deinem Gewand vom Vortag, das Du auch heute noch bis zu Deiner Ankunft im Hotel tragen wirst. Die verschiedensten Gerüche machen sich am Morgen schnell quer durch die Fähre breit und verstärken sich in dem Moment, wenn nach dem Anlegen alle möglichst schnell zu den Stiegen drängen um als erste das Schiff zu verlassen. Drängerei bringt hier nichts, da Du mit Deinem Fahrzeug sowieso das Ausfahren der vor Dir stehenden abwarten musst. Auch das Entladen der Fähre geht großteils reibungslos. Ausnahmen gibt es jedoch immer wieder, wenn ungeübte Wohnwagenfahrer einfach nicht im Retourgang aus der Fähre finden.
Da Sardinien die Ferieninsel der Italiener ist wirst Du auch kaum einen Fährenmitarbeiter finden, der Deine Sprache spricht. Hinweistafeln im Schiff sind allerdings in italienischer, englischer und deutscher Sprache angebracht.

Wir verlassen nun das Hafengelände in Olbia und fahren auf der Staatsstraße SS131 direkt bis Oristano an die Westküste. Auf dieser Straße bist Du so ziemlich alleine unterwegs, zig - Kilometer schnurgerade, links und rechts nur vertrocknetes Land. Auf den wenigen kleinen Rastplätzen bist Du der prallen Sonne ausgesetzt. Müll wird dort in ganzen Säcken einfach aus dem Auto entsorgt, Matratzen, komplette Reifengarnituren säumen die Parkplätze und Banketts der Straßen. Da hat Sardinien gewaltigen Handlungsbedarf.
Die Polizei ist so gut wie nicht präsent. Auf den langen Geraden habe wir auf dieser Strecke nur 2 Polizeistreifen entdeckt, die unter Straßenüberführungen im Schatten (dort sind sie aus weiterer Enternung nicht sichtbar) auf Tempobolzer warten.

Verkehr auf Sardinien: Die Straßen sind großteils gut ausgebaut, hier gibt es keine Autobahnen, das Tempolimit beträgt 90 km/h, innerorts 50 km/h. Die Banketts sind großteils nicht befestigt, Motorradfahrer sollten daher besonderes Augenmerk auf diese Gefahr legen.
Tankstellen entlang der Staatsstraßen sind in großen Abständen, dafür aber meist ganztägig geöffnet. Anders ist es abseits der Staatsstraßen. In Dörfern und auch größeren Orten sind die Tankstellen meist nur am Vormittag geöffnet. Einige wenige Tankstellen sind mit Tankautomaten ausgestattet, an denen Du auch bei geschlossener Tankstelle Treibstoff bekommst. Beachte jedoch, daß diese Automaten nur 5-EUROI und 20-EURO Scheine schlucken (keine Karten) und auch nicht wechseln können. Wenn Du also 20 EURO in den Automat steckst und dann nur um 15 EURO tankst hast Du dem Tankstellenbetreiber 5 EURO geschenkt. Wenn es Dir nicht zu umständlich ist kannst Du jedoch die 5 EURO am nächsten Tag unter Vorlage des Belegs abholen.

Motorradfahrer auf Sardinien sollten immer auf genügend Sprit im Tank achten. Wie schon erwähnt sind die Tankstellen oft sehr weit auseinander, findest Du dann doch eine, ist sie möglicherweise geschlossen. Besonders bei Touren über die beliebten Motorradstrecken kann Dir das zum Verhängnis werden. Stelle Dir die Situation vor: Du fährst schon mit wenig Sprit im Tank, verfährst Dich und Dein Navi schickt Dich kreuz und quer durchs Land, der Motor stottert und Du legst den Benzinhahn auf „Reserve“ um. Erreichst Du noch irgendwo eine offene Tankstelle oder bleibst Du irgendwo auf menschenleerer Straße stehen? Also nicht vergessen, regelmäßig nachzufüllen.

Verwendest Du ein Navi, dann verlasse Dich besser nicht darauf, auf kürzestem, schnellstem oder schönstem Weg ans Ziel zu kommen. In meinem Fall (Garmin ZUMO660, neueste Kartensoftware) hat mich das Gerät des öfteren in Gassen geschickt, an deren Ende Du nicht einmal mehr umkehren kannst und Deinen 350 kg-Chrombolliden samt Sozia zurückschieben musst. 70 % der auch schon länger existierenden Kreisverkehre kennt das System nicht, kilometerlange Straßenzüge führen auf dem Navidisplay oft ins Niavrana. Das Mitführen einer Straßenkarte ist also unerläßlich.

Verkehrsvorschriften: Von den Italienern auf dem Festland ist man aggressive Fahrweise gewöhnt, die Sarden setzen da noch eines drauf. Unter dem Motto „Verkehrsvorschriften sind da um umgangen zu werden“ werden dort alle Geschwindigkeitsbeschränkungen ignoriert, Sperrlinien und Überholverbote werden sowieso nicht eingehalten, rote Ampeln stellen kein Hindernis dar, drängeln, hupen, Kurven schneiden - alles ist da „ganz normal“. Drum passe Dich dem Verkehrsfluß an, sonst kannst Du sehr schnell von einem anderen Verkehrsteilnehmer „abgeschossen“ werden.
Eine Besonderheit stellt hier das Halten und Parken dar: Weiß gekennzeichnete Zonen sind gebührenfrei, blaue Zonen gebührenpflichtig. Motorräder parken grundsätzlich auf Gehwegen. Stellst Du Dein Bike jedoch in einer blauen Zone ab solltest Du auch gleich ein Kurzparkticket lösen, wobei es den Kontrollorganen völlig egal ist, wie Du dieses an Deinem Bike befestigst oder ob Dein gekauftes Ticket inzwischen nicht ein anderer Verkehrsteilnehmer brauchen konnte. Wo keine Bodenmarkierungen vorhanden sind wird in 2., nicht selten auch in 3. Spur geparkt. Das wird von der Polizei geduldet. In Cagliari wartet die Polizei nur darauf, falsch abgestellte Autos von ortsunkundigen abzuschleppen.
Auf Sardinien ist es besonders wichtig, auf „Gefahrensichtweite“ zu fahren. Abgestellte Fahrzeuge, die plötzlich hinter unübersichtlichen Kurven und Kuppen in Deinem Sichtfeld auftauchen sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr und der hinter Dir fahrende Drängler könnte Dir bei Deinem Bremsmanöver gleich von hinten anschieben. Auf Sardinien solltest Du also immer zuerst auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten, bevor Du auf Dich selber aufpasst. Nicht selten sind auch Tiere in der Größenordnung von Hunden und Kühen auf den Fahrbahnen unterwegs.

Der ruhende Verkehr ist hier klar im Nachteil und dürfte von den Verkehrsplanern noch nicht berücksichtigt worden sein. Viel zu wenige Parkplätze innerorts und auch an den Staatsstraßen, Parkplätze und deren Zufahrtsstraßen sind meist nicht asphaltiert und in der Trockenzeit im Sommer sehr staubig. Der ständige Wind trägt das seine dazu bei und verfrachtet den feinen Sandstaub in jede noch so kleine Ritze (Achtung Motorradfahrer!!) Über die Parkraumbewirtschftung habe ich bereits berichtet.

Zahlungsmethoden auf Sardinien: Wie auch teilweise in Italien kannst Du auf Sardinien in allen Geschäften, Tankstellen, Verkehrsmitteln, Gastronomiebetrieben, Hotels bargeldlos bezahlen. Es werden neben der Bankomatkarte sämtliche Kreditkarten akzeptiert. Auch bei Kleinstbeträgen ist das hier kein Problem. Trotzdem solltest Du jedoch immer einige Euros an Kleingeld mithaben, da Trinkgelder in der Gastronomie oder Hotel erwartet werden.

Die beste Reisezeit für Sardinien ist Mai / Juni, danach ist das Land auf Grund 2-monatiger regenloser Zeit völlig dürr und ausgetrocknet, die Tagestemperaturen betragen im Juli oft über 40°C, Schattenplätze sind Mangelware. Als Mitteleuropäer oder hellhäutiger Typ bis Du der sengenden Sonne besonders ausgesetzt und solltest Deine Haut mit Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Schutzfaktor schützen. Der tägliche Wind auf Sardinien macht zwar die Hitze erträglicher, Du bemerkst Deinen Sonnenbrand aber erst abends im Hotelzimmer (wie in unserem Fall. Schüttelfrost und Auftreten von Blasen verschlimmern die Situation noch zusätzlich).

Wie auch in Italien halten die Sarden mittags Siesta. Die Zeiten, an denen Geschäfte, Banken, Tankstellen usw. geschlossen haben sind je nach Gebiet unterschiedlich. Die Gastronomie sperrt nach der Siesta meist erst zwischen 19 und 19:30 Uhr auf. Zusätzlich halten in manchen Orten die Geschäfte an Montagen ganztägig geschlossen.

Sardinien hat viel zu bieten. Angefangen von den vielen schneeweißen Sandstränden an der Ost- und Westküste, die unzähligen beliebten Kurvenstrecken für Motorradfahrer entlang der Küsten - um nur einiges zu nennen. Über die Insel gibt es jede Menge Literatur und Informationen im Internet, deshalb möchte ich darauf nicht gesondert eingehen. Auch den Besuch von Sehenswürdigkeiten solltest Du bereits im Vorfeld abchecken. Auch kürzere Fahrtstrecken können auf Sardinien zu einer Halbtagesreise werden.

Für weitere Infos könnt Ihr mich jederzeit gerne kontaktieren.

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