SHELL Tankstellen - Nur im Stehen tanken?

 

Ich tankte bei der Shell-Tankstelle in AT-Trautenfels und wurde darüber belehrt, dass der Tankvorgang nur im Stehen, nicht auf dem Motorrad sitzend gestattet ist.

Seit einiger Zeit gibt es bei Shell-Tankstellen Hinweisaufkleber, dass man als Motorradfahrer beim Tanken absteigen soll. Alles nur Panikmache oder was steckt dahinter?

 

Aus „Motorradonline.de“:

Aus Sicherheitsgründen ist es an Shell Tankstellen leider nicht gestattet, während des Betankens von Motorrädern auf diesen sitzen zu bleiben. Der Grund dafür ist, dass sich beim Tankvorgang Kraftstoff beziehungsweise dessen Gase an heißen Teilen wie Auspuff oder Motor entzünden können. Auch ist die Gefahr einer elektrostatischen Aufladung bei der Benutzung des Motorradständers geringer. Leider ist diese Gefahr nicht nur theoretisch. In zwei Ländern ereignete sich dabei in tragischer Weise ein tödlicher Unfall. Shell: Auch wenn diese Form der Betankung bei manchen Motorrädern nicht ideal ist, so ist uns die Sicherheit unserer Kunden von höchster Bedeutung.“

 

Recherchen zu diesem Thema bei verschiedenen Tankstellenverbänden, Fachgutachtern, Behörden wie dem Gewerbeaufsichtsamt sowie Anfragen bei Konkurrenzunternehmen ergaben, dass die beschriebene Shell-Maßnahme wohl eine Ausnahme darstellt. Keiner der angesprochenen Stellen und Institutionen ist bisher eine besondere Gefahr für das Tanken.

Frankreich:

 

 Motorradfahrer müssen reflektieren

 

Wer nicht ausreichend leuchtet, zahlt 68 Euro



Ab dem 1. Januar 2013 müssen Motorradfahrer nach Informationen des ADAC in Frankreich reflektierende Warnkleidung tragen. Die neue Verordnung sieht vor, dass ab einem Hubraum von mehr als 125 ccm oder bei Fahrzeugen der Klasse L5e (Motordreiräder) mindestens 150 cm2 auf der Kleidung aus reflektierendem Material bestehen müssen. Zuwiderhandlungen gegen die Tragepflicht werden mit einer Geldbuße in Höhe von 68 Euro geahndet.

 

Die Bekleidung muss nicht von vornherein reflektieren. Auch eine zusätzliche Armbinde in der ausreichenden Größe ist beispielsweise zulässig. Das Material muss außerdem nur in der Nacht reflektieren und nicht fluoreszierend sein. Auch eine bestimmte Farbe wird von den französischen Behörden nicht vorgeschrieben. Allerdings muss das reflektierende Material für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar am Oberkörper getragen werden.

Text: ADAC

 

 

 

 

Rettungsgasse seit 01.01.2012 auch in Österreich!                   

Auf allen Autobahnen und Schnellstrassen ist die Rettungsgasse bei Erkennen eines Staus zu bilden.

Bei Unfällen erleichtern Sie damit den Einsatzfahrzeugen die schnellere Zufahrt zur Unfallstelle.

 

Seit 01.01.2012 ist die Rettungsgasse in Österreich nun Gesetz. Bis heute funktioniert sie in vielen Fällen nicht.

Kann doch nicht so schwierig sein, oder?

KLICK zum Vergrössern
KLICK zum Vergrössern

Wer die Rettungsgasse als Fahrspur missbraucht macht sich strafbar.

 

 

 

Verkehrsstrafen im Überblick

 

Alkohol am Steuer - Pkw-Zwangsversteigerung in Italien, drei Monate Gefängnis in Spanien

 

In manchen Ländern fallen die Strafen für bestimmte Verstöße deutlich höher aus als in Österreich. Besonders hoch sind in ganz Europa die Strafen für Fahren unter Alkoholeinfluss. In Italien droht bei einer Alkoholfahrt mit mehr als 1,5 Promille, dass das Fahrzeug beschlagnahmt, enteignet und zwangsversteigert wird - sofern Fahrer und Eigentümer identisch sind. In Schweden wird Alkohol am Steuer bereits ab 1,0 Promille mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Monat geahndet. Ein Gefängnisaufenthalt von wenigstens drei Monaten droht in Spanien bei einem Promillegehalt von 1,2. Teuer wird es in Malta: Wird die Promillegrenze von 0,8 überschritten, drohen mindestens 1.200 Euro Strafe.

Weitere Verkehrsstrafen im Überblick:

Italien

Das beliebteste Urlaubsreiseziel der Österreicher überrascht Autoreisende mit ausgefallenen Verkehrsstrafen. Von 22 bis 7 Uhr kosten u.a. Geschwindigkeitsübertretungen und das Übersehen einer roten Ampel um ein Drittel mehr als tagsüber. Mit dieser Maßnahme soll dem hohen Anteil nächtlicher Unfälle entgegengewirkt werden. Aber auch tagsüber kann Raserei teuer werden. Bereits bei geringen Geschwindigkeitsübertretungen drohen mindestens 170 Euro. 155 Euro werden fällig, wenn man am Steuer ohne Freisprecheinrichtung telefoniert.

 

Spanien

Die Strafe für Falschparken kann bis zu 200 Euro betragen. Mindestens 600 Euro sind bei schweren Vergehen - etwa bei Übertreten der zulässigen Geschwindigkeit um 50 km/h - zu bezahlen. Das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ist in Spanien mit Strafen ab 200 Euro einer der strengsten Strafsätze in Europa für dieses Vergehen.

 

Skandinavien

Unangefochtene Spitzenreiter in Sachen "hohe Strafen" sind nach wie vor die skandinavischen Länder. Dänemark hat die Strafsätze 2013 deutlich angehoben und es werden zum Teil gehaltsbezogene Strafen verhängt - wer mehr verdient, bezahlt mehr. Alkohol am Steuer kann in Dänemark einen ganzen Nettomonatsverdienst kosten. Das Nichtanschnallen ist mit 200 Euro ebenfalls ein teures Unterfangen. In Norwegen gelten für viele Verstöße europaweit die höchsten Strafen. Wer mit mehr als 20 km/h zu schnell unterwegs ist, zahlt mindestens 480 Euro Strafe. Eine Übertretung um 50 km/h kostet 1.500 Euro aufwärts. Vorsicht: Auf norwegischen Autobahnen gilt Tempo 90 bis 100.

 

Schweiz

Mit Jahresbeginn ist das Verkehrssicherheitsprogramm "Via sicura" in Kraft getreten, das einige wichtige Änderungen im Straßenverkehrsgesetz nach sich zieht. Ziel des Programms ist, die Zahl der Verkehrsopfer um ein Viertel zu verringern. Konkret werden Raser und Alkolenker ins Visier genommen. Es wird nicht nur eine mindestens einjährige Freiheitsstrafe verhängt, sondern es kann auch die Beschlagnahmung des Autos angeordnet werden.

 

Übrigens: Strafen reisen nach

Wer übrigens glaubt, dass Strafzettel aus dem Ausland ignoriert werden können, irrt. Spätestens bei der Wiedereinreise in das Urlaubsland kann die Strafe eingefordert werden. Außerdem können offene Auslandsstrafen mitunter auch in Österreich zwangsweise eingetrieben werden. Bei Erhalt eines ausländischen Strafzettels, sollte man zur Klärung der Zahlungsverpflichtung mit der ÖAMTC-Rechtsberatung Kontakt aufnehmen (siehe "Links zum Thema"). Beim Club kann auch ein Musterbrief angefordert werden, mit dem fremdsprachige Strafzettel retourniert werden können. In Europa hat nämlich jeder das Recht, den Tatvorwurf in einer ihm verständlichen Sprache zu erfahren.

 

Weitere Strafsätze in europäischen Ländern sind im PDF "Strafenkatalog Europa" unter "Downloads zum Thema" zu finden.

(Quelle: www.oeamtc.at)

 

zurück zur Startseite
< KLICK